Category Archives: Fotomotive

Alte Schlösser und Burgen als Fotomotiv

Bei einer Reise oder auch nur Wanderung durch Deutschland ist die Kamera heute fast immer im Gepäck. Die schönsten Fotomotive finden sich hier im eigenen Land. Zwar werden das selten Palmen sein und auch der Strand am Meer ist nicht mit den südlichen Ländern zu vergleichen. Dennoch haben auch Nordsee und Ostsee ihren Charme. Davon abgesehen sind in Deutschland sehr viele alte Burgen und Schlösser zu sehen, die es durchaus wert sind, auf der Speicherkarte verewigt zu werden.

Ein wenig Mühe geben muss man sich hier beim Fotografieren natürlich schon. Vom Dampfer auf dem Rhein ausgehend die alten Gemäuer zu fotografieren, erfordert ein Auge für den richtigen Zeitpunkt. Ein ordentlicher Zoom als Ausrüstung der Kamera ist hier von großem Vorteil, denn die Distanz lässt sonst eine Nahaufnahme nicht unbedingt zu. Da der Fotograf zum Beispiel bei dieser Rheinschifffahrt von unten her auf das Fotomotiv blickt, muss auch das Licht berücksichtigt werden. Scheint die Sonne genau entgegen, wird das Foto vielleicht nichts. Die Chance, von der anderen Seite her, also ohne Gegenlicht, eine Aufnahme hinzubekommen, ist aber meistens gegeben.

Wer zu einer alten Burg wandert, oder zum Beispiel Schlösser, wie Neuschwanstein direkt besucht, darf hier im Inneren der alten Mauern nur selten fotografieren. Auf dem Außengelände ist das Fotografieren erlaubt, aber auch hier muss man aufpassen, wie man das Motiv wählt. Die Perspektive auf den tollen Schlossgarten, wie etwa in Schloss Schönbrunn in Wien, muss schon stimmen. Mit dem Fiaker unterwegs zu sein, heißt, Zeit zu haben, sich alles anzusehen und auch Fotos zu machen. Beim Geruckel der Pferdekutsche könnte aber das Bild sehr schnell verwackeln. Den Kutscher zu bitten, kurz anzuhalten, um einen Paradebrunnen, ein Beet oder eine Perspektive auf das Schloss als Foto speichern zu können, ist aber legitim. So entstehen tolle Impressionen für den Bilderrahmen, ein Fotobuch oder auch für ein sehr besonderes Fotogeschenk.

25 Jahre Cesar: Kleine Hunde als Fotomotive

Wer seinen Hund durch ein Foto zum Star machen möchte, kann die Chance beim Kragen packen, denn gerade zu dieser Zeit, hat Cesar wieder eine Aktion gestartet. Jeder kann das Schönste Foto seines kleinen Hundes im Internet hochladen und seinen Hund bewerten lassen. Das geht ganz einfach. Man meldet sich auf der Seite an, und sucht die Aktion von 25 Jahre Cesar, dann kann man schon loslegen, wenn man eine gut Kamera hat und seinen Hund gerne fotografiert, hat man bestimmt auch ein paar schöne Schnappschüsse auf dem Computer, das schönste Bild wird hochgeladen und ein Steckbrief über den Hund wird erstellt. In dem Steckbrief findet man Informationen über den Hund. Zum Beispiel wie er heißt, und was seine Vorlieben sind.

Der schönste Hund mit dem schönsten Foto, der am besten bewertet wurde, gewinnt am Ende. Der tierisch gut aussehende Sieger ist dann in der Öffentlichkeit zu begutachten. Allerdings sind mittlerweile schon so viele Hunde auf dieser Seite registriert worden, dass späte Anmeldungen eine Menge Stimmen brauchen, um noch ganz nach vorne zu kommen. Mehrere tausend sind es nämlich schon, die um den ersten Platz kämpfen. Dabei können Herrchen und Frauchen aber auch ein wenig schummeln, sie können das Foto ihres liebsten Vierbeiners nämlich öfter als einmal mit der Bestnote zehn bewerten – so oft wie man will und kann, kann man andere Hunde schlecht und den eigenen gut bewerten. Das hat aber doch letztendlich keinen Sinn, denn man will ja schließlich ehrlich gewinnen und dem schönsten Hund seinen Erfolg gönnen. Wer also seinem Hund durch das schönste Foto ein wenig Ruhm verschaffen möchte, kann sich bis Ende August immer noch bewerben bei 25 Jahre Cesar.

Kirchen sind gern genommene Fotomotive

Eigentlich ist die ganze Welt voller Fotomotive, man muss sie nur für sich entdecken. Gebäude, die immer wieder gerne fotografiert werden, sind Kirchen in jeder Größe und aus allen Religionen. Sie haben ja auch etwas Zeitloses, Erhabenes an sich, diese sakralen Bauten aus den unterschiedlichsten Epochen in den verschiedensten Baustilen. Imposant und mächtig steht dort eine Basilika oder ein Dom, eher niedlich klein dagegen die kleine Kapelle, die aber mindestens ebenso verzweifelte oder dankbare Gebete gehört hat. Irgendwie sind alle Kirchen gleich und doch grundverschieden, sodass sich in jeder Stadt schon mindestens ein Fotomotiv finden lässt, das bei jeder Sightseeing Tour nicht fehlen darf.

Eine besonders interessante, wenngleich aufgrund des manchmal ungünstigen Lichtpegels schwer zu fotografierende Perspektive ist von unten nach oben, am Kirchturm entlang in Richtung Himmel. Fliehend entfernt sich die Kirchturmuhr vom Fotografen, als würde sie in ein Meer aus Wolken eintauchen. Steht die Sonne über der Kirchturmspitze, ist diese Aussicht zwar bestimmt wunderschön, aber leider wohl überbelichtet, wenn man das fertige Foto ansieht. Auch im Inneren mancher Kirche oder Kapelle findet man tolle Fotoideen. Die festlich geschmückten Altäre nach einer Trauung, der Mix aus Glauben und Natur, der sich in den Blumen vor dem Kreuz zeigt, liefern manche tolle Fotoidee, die man nicht nur auf der Speicherkarte festhalten sollte. Bestimmt bietet sich ein solches Motiv auch an, um es an einer besonderen Stelle im Haus aufzuhängen, auch wenn man zu dem vielleicht auf dem Bild zu sehenden Heiligen keinen direkten Bezug hat. Im Inneren mancher Kirchen ist das Fotografieren verboten; hierzu findet man aber eindeutige Hinweise an der Eingangstüre.

Welches Motiv lohnt sich zum Fotografieren?

Manchmal spaziert man mit seiner Kamera durch die Gegend, würde gerne ein tolles Motiv finden, hat aber an diesem Tag einfach nicht das richtige Auge. Dieses Problem kennen einige leidenschaftliche Fotografen, die einfach nicht genug davon bekommen können, immer wieder schöne Fotos zu schießen, sie zu bearbeiten und dann in einer Fotocommunity oder natürlich als Fotogeschenk oder im eigenen Haus richtig toll zur Geltung kommen zu lassen.

Selten genug hat man während all dem Stress zwischen Beruf und Privatleben die Zeit, allein mit seiner Kamera auf die Jagd zu gehen. Dabei laufen die Fotomotive natürlich nicht herum und winken. Man muss sie auch erkennen. Der kleine Käfer, der sich auf dem fein geäderten Blatt erholt, sich die Sonne nach dem Regenguss auf den Panzer scheinen lässt: Viele Menschen gehen an solchen Momenten einfach vorbei. Der Fotograf, der mit dem Herzen bei der Sache ist, wird sofort erkennen, welcher tolle Augenblick sich hier bietet. Makromodus eingeschaltet, die Farben und die Situation eingefangen und schon hat man ein Fotomotiv für die Ewigkeit. Ein anderes Mal ist es die schokoladenverschmierte Mundpartie des kleinen Kindes, das genüsslich sein Eis schleckt. Auch das kann ein Bild von Seltenheitswert sein.

Die Kunst, die Kamera richtig zu bedienen, reicht nicht aus, um tolle Bilder produzieren zu können. Vielmehr muss man auch das innere Auge immer bei der Sache haben. Nur dann schafft man es, über das konventionelle Maß hinaus zu arbeiten und einzigartige Gelegenheiten zum Fotografieren zu finden. Das eine Mal mehr, das andere Mal weniger, aber ein Bild gelingt doch fast immer.